Das kostenlose Herunterladen von Musik kann seit dem 1. Januar noch leichter bestraft werden. Zeit, sich nach legalen Alternativen umzusehen.
Was hat sich geändert? Seit dem 1. Januar ist nicht nur die heftig umstrittene Vorratsdatenspeicherung in Kraft, sondern auch das geänderte Urheberrecht. Die Vertreter der Filmbranche und der großen Musiklabels freuen sich über den sogenannten „zweiten Korb“ der Urheberrechtsnovelle.
Das neue Gesetz räumt ihnen wesentlich stärkere rechtliche Mittel zur Verfolgung von Tauschbörsennutzern ein: „Wir begrüßen das neue Urheberrecht und die darin enthaltenen schärferen Bestimmungen zur Nutzung von Tauschbörsen“, sagt der Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM). Die ZKM war schon früher wegen ihrer Angstkampagne „Raubkopierer sind Verbrecher“ kritisiert worden. Der Tagesspiegel titelt unterdessen: „Ab jetzt drohen 10.000 Euro Strafe“.
So oder so: Wir denken, es ist Zeit, einen Blick auf die alternativen Musikquellen im Netz zu werfen. Der Musikmarkt im Web ist so lebendig wie nie zuvor. Selbst das leidige Thema Kopierschutz (oder DRM) scheint sich langsam, aber sicher wieder zu erledigen, haben doch immerhin drei der vier alle vier großen Musiklabels auch wieder nicht-kopiergeschützte Tracks im Angebot.
Wir haben uns umgesehen: Wo und wie finden wir neue Musik, wo können wir sie legal herunterladen?
Den Anfang der Serie macht ein Review von Yamelo: Hier kann in den Chartarchiven der letzten 40 Jahre gestöbert und in Erinnerungen geschwelgt werden. Und weil Musik ohne Charts und Rankings undenkbar ist, stellen wir für euch in einer ganze Reihe von Toplisten die wichtigsten Musiklinks zusammen. Neben 5 Insidertipps für Musikvideos und Wo gibt’s Musik? 15 Quellen für Topmusik teilt der Berliner Designer kosmar seine 18 besten Musiklinks mit euch.
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1 comment
Hallo Ihr da Draußen ! He ich kann nirgens finden, wie ich Napster kündigen kann ! Wer weiss Rat ?